Die Pilotenausbildung


Erfülle dir den Traum vom Fliegen und starte bei uns in deine fliegerische Ausbildung.

Unser Ausbildungsprogramm umfasst folgende Lizenzen für Privatpiloten:

  • Leichtluftfahrzeug-Pilotenlizenz LAPL (A)
  • Privatpilotenlizenz PPL (A)

Fluglehrer: Christopher Bergmann (Ausbildungsleiter), Patrik Busch, Steffen Hake, Wolfgang Müller, Günther Niemann und Daniel Wollmann

 

Neue Flugschüler und Flugschülerinnen sind im Aero-Club Diepholz e.V. stets herzlich willkommen!
Wer fliegen lernen will profitiert bei uns von einer hohen Flugzeugverfügbarkeit und der langen und breiten, asphaltierten Start- und Landebahn am Standort Diepholz, die sich hervorragend zum Üben eignet.

 

Kontakt via flugschule@aeroclub-diepholz.com


LAPL (A)

Diese Lizenz wurde mit der EASA-FCL am 09.04.2013 in Deutschland eingeführt.

Sie berechtigt zum Führen von Luftfahrzeugen:

bis zu 2000 Kg Abfluggewicht mit maximal 4 Personen europaweit in allen EASA-Mitgliedsstaaten.

Die Ausbildung kann fortgesetzt werden, um z.B. die Privatpilotenlizenz (PPL) zu erwerben. Bei dieser entfällt die Beschränkung auf 4 Personen und 2000 Kg und sie ist weltweit anerkannt. 

 

Nach Bedarf anfallende Nebenkosten außerhalb der Flugschule: Landegebühren, Gebühren für die Bezirksregierung, Prüfungsflug, Lehrmaterial, Headset, Fliegerarzt, Funksprechzeugnis.

 

Ausbildungsvoraussetzungen:

  • Mindestalter bei Ausbildungsbeginn 16 Jahre (Lizenz mit 17 Jahren)
  • Fliegerärztliches Tauglichkeitszeugnis der Klasse 2 oder LAPL

Schulungsablauf:

  • Theorieunterricht LAPL (A) in 9 Fächern:
    • Luftrecht
    • Navigation
    • Meteorologie
    • Grundlagen des Fliegens
    • allgemeine Luftfahrzeugkunde
    • menschliches Leistungsvermögen
    • Betriebliche Verfahren
    • Flugleistung/Flugplanung
    • Kommunikation

Parallel dazu wird praktischer Unterricht auf entsprechenden Flugzeugtypen erteilt.

 

Die theoretische und praktische Ausbildung werden jeweils mit einer Prüfung abgeschlossen.

 

Gesamtausbildungskosten: ca. 7.500€ - 9.000€ (je nach Wissensstand, Flugerfahrung, Geschick)

PPL (A)

Die Ausbildung zum Privatflugzeugführer nach EU-FCL (European Union – Flight Crew Licensing).

Die Privatpilotenlizenz PPL-A (EU-FCL) berechtigt zum Fliegen von einmotorigen Flugzeugen mit Kolbenmotoren. Diese Lizenz ist weltweit gültig. Sie erschließen sich mit einer Privatpilotenlizenz und wachsender Flugerfahrung völlig neue Horizonte!

Für Flüge nach Sichtflugregeln bei Nacht bedarf es einer zusätzlichen Nachtflugberechtigung.

 

Ausbildungsvoraussetzungen:

  • Mindestalter bei Ausbildungsbeginn 16 Jahre (Lizenz mit 17 Jahren)
  • Fliegerärztliches Tauglichkeitszeugnis Klasse 2

  

Schulungsablauf:

  • Theorieunterricht PPL (A) in 9 Fächern:
    • Luftrecht
    • Navigation
    • Meteorologie
    • Grundlagen des Fliegens
    • allgemeine Luftfahrzeugkunde
    • menschliches Leistungsvermögen
    • Betriebliche Verfahren
    • Flugleistung/Flugplanung
    • Kommunikation

Parallel dazu wird praktischer Unterricht auf entsprechenden Flugzeugtypen erteilt.

 

Die theoretische und praktische Ausbildung werden jeweils mit einer Prüfung abgeschlossen.

 

Gesamtausbildungskosten: ca. 8.500€ - 10.000€ (je nach Wissensstand, Flugerfahrung, Geschick)



Dein Weg ins Cockpit

Typischer Ablauf der Pilotenausbildung beim Aero-Club Diepholz e.V.

 

  • Medical
    Bevor es mit der Schulung losgeht macht es Sinn die medizinische Flugtauglichkeit bei einem Fliegerarzt deiner Wahl überprüfen zu lassen. Dieser stellt sofern gesundheitlich alles passt, das für Privatpiloten erforderliche, flugmedizinische Tauglichkeitszeugnis der Klasse 2 oder LAPL aus. Die gesundheitlichen Anforderungen werden von der EASA festgelegt. Eine Brille ist dabei übrigens normalerweise kein Problem.

  • Bürokratie und Anträge
    Um unsere Flugzeuge für Flugstunden chartern zu können musst du Mitglied werden. Wer als Flugschüler Mitglied im Aero-Club Diepholz wird spart übrigens die Aufnahmegebühr in Höhe von 500,00€, die wir bei allen anderen aktiven Neu-Mitgliedern erheben. Für die Pilotenausbildung müssen außerdem immer einige Unterlagen eingeholt und Anträge gestellt werden: Unter anderem ein Antrag auf Durchführung einer Zuverlässigkeitsüberprüfung durch die Luftsicherheitsbehörde nach §7 Luftsicherheitsgesetz, ein Antrag zur Auskunft aus dem Fahreignungsregister des Kraftfahrt-Bundesamtes und es gibt noch ein paar weitere Formalitäten. Infos zu den Unterlagen, die von unserer Flugschule für deine Anmeldung als Flugschüler bei der Luftfahrtbehörde benötigt werden erhältst du zum Ausbildungsbeginn von einem unserer Fluglehrer. Die Anforderungen an Flugschüler wurden vom Gesetzgeber im § 16 der Verordnung über Luftfahrtpersonal festgehalten.

  • Das erste Mal auf dem Pilotensitz
    Um herauszufinden ob das Fliegen wirklich etwas für dich ist, kannst du mit einem unserer Fluglehrer deine erste Flugstunde nehmen.

  • Sichtflug-Sprechfunkzeugnis BZF I / BZF II
    Beim Lernen für das Sprechfunkzeugnis erhält man einen guten Überblick über die Verfahren, die beim Fliegen immer wieder angewandt werden und erfährt auch einiges zu den Themen Lufträume und Luftrecht. Die Prüfung wird von der Bundesnetzagentur abgenommen. Es macht Sinn das Sprechfunkzeugnis möglichst früh in der fliegerischen Ausbildung anzugehen, damit der Funk dann in den praktischen Flugstunden bereits sitzt. Zur Vorbereitung ist die Teilnahme an einem Kurs sinnvoll.

  • Flugstunden mit Fluglehrer
    Um Flugstunden nehmen zu können erhältst du als Mitglied des Aero-Club Diepholz e.V. Zugriff auf unser Buchungs- und Ausbildungsportal (Aircraft InfoDesk). Dort können unsere Flugzeuge reserviert werden. Neben deinem persönlichen Flugbuch und dem Boardbuch des Flugzeuges werden auch dort die Flugzeiten dokumentiert. Je nach angestrebter Pilotenlizenz sind eine gewisse Anzahl von Flugstunden mit und ohne Fluglehrer und bestimmte Ausbildungsinhalte, die absolviert werden müssen vorgeschrieben, bevor eine Anmeldung zur praktischen Prüfung erfolgen kann. Jeder Flugschüler trägt selbst die Verantwortung dafür, sich mit den Fluglehrern auf Termine zu einigen und die Flugzeuge dementsprechend zu reservieren. Dadurch können sich Flugschüler ihre Ausbildung bei uns flexibel so einteilen, wie sie am besten zu ihnen passt.

  • Theorieprüfung
    Zur Vorbereitung auf die Theorieprüfung muss ein Kurs über neun verschiedene Fächer absolviert werden. Dieser wird teilweise im Präsenzunterricht und im Selbststudium absolviert. Nach bestandener Theorieprüfung dürfen die in der Ausbildung erforderlichen Solo-Überlandflüge mit Flugauftrag eines Fluglehrers durchgeführt werden. Die Theorieprüfung wird bei der Luftfahrtbehörde abgenommen.

  • Flugstunden ohne Fluglehrer
    Im Laufe der Flugausbildung muss auch eine je nach angestrebter Lizenz unterschiedliche, vorgeschriebene Mindestanzahl von Flugstunden im Alleinflug durchgeführt werden. Ein Flugschüler erhält dafür einen Flugauftrag von seinem Fluglehrer. Der erste Alleinflug kann, sobald der Flugschüler soweit ist nach einem Überprüfungsflug durch einen zweiten Fluglehrer stattfinden. Er besteht in der Regel aus ein paar Platzrunden am Heimatflugplatz. Die Alleinflüge gipfeln in einem 150-NM Navigationsdreieck mit zwei Zwischenlandungen. Dieses ist auch eine Voraussetzung für die Zulassung zur praktischen Prüfung.

  • Praktische Prüfung
    Die Privatpilotenausbildung endet mit der bestandenen, praktischen Prüfung. Diese wird von einem Prüfer der Luftfahrtbehörde in einem unserer Flugzeuge, auf denen du geschult wurdest abgenommen.